"Rabenauge" von Sabine D. Jacob

"Rabenauge" von Sabine D. Jacob

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Kundenrezensionen

  • 11.07.2018
    Der Pechvogel Jeremy, der ebenfalls ein leidenschaftlicher Schluckspecht ist, kommt aus einem reichen Elternhaus und steckt mächtig in der Vogelkacke, als die weniger freundlichen Besitzer einer schäbigen Spielhalle gerne ihr Geld hätten. Einen Ausweg sieht er in seinem Cousin Nolan, der in dem Herrenhaus Trinale wohnt und mehr als genug Geld hat. Die Wiedersehensfreude ist nur von kurzer Dauer, da das Herrenhaus von hunderten Raben, Krähen und Dohlen belagert wird. Ei, Ei, Ei. Vorab gibt es einen Pluspunkt für die Aufmachung des Buches, insbesondere für die kleinen Zeichnungen und das Cover. Ein facettenreicher Mystery-Roman mit einem Hauch Familiendrama, der vom Prolog an eine gnadenlose Spannungskurve aufbaut, die für ein paar Kapitel zwar ebenfalls rasant abnimmt, aber dann wieder rasend schnell an Fahrt aufnimmt. Die Handlung wird aus den Perspektiven einer handvoll Charaktere erzählt. Zu Anfang betrachtet man das Geschehene aus den Sichtweisen von Jeremy und Nolan, bis irgendwann Helen (Jeremy\'s Exfrau) hinzukommt und ihre zwei Cent in den Pot wirft, aber es gibt leider keine Vogelperspektiven (verzeiht mir diesen kleinen Witz). Was mich teilweise gestört hat, worüber man aber gut und gerne hinwegsehen kann, ist der Sprachgebrauch an einigen Stellen. So wirkt beispielsweise das Wort \"ersaufen\" an einer höchst dynamischen und spannenden Stelle irgendwie krampfhaft platziert. Ab einem gewissen Punkt in der Geschichte wird plötzlich ein ganz anderer Ton angeschlagen. Die Motive der Charaktere ändern sich, sie werden lebendiger und gewinnen an Tiefe, bisherige Eindrücke werden entweder bestätigt oder widerlegt, selbst Täter- und Opferrollen sind erstmal nicht mehr eindeutig identifizierbar. Fazit: Von Rabenvögeln, Pechvögeln und Leuten, die einen Vogel haben ... oder mehrere. Rabenauge ist definitiv ein interessantes Buch, das mit seinen genannten Stärken durchaus zu glänzen weiß und mehrere schöne Lesestunden mit sich bringt. als die weniger freundlichen Besitzer einer schäbigen Spielhalle gerne ihr Geld hätten. Einen Ausweg sieht er in seinem Cousin Nolan, der in dem Herrenhaus Trinale wohnt und mehr als genug Geld hat. Die Wiedersehensfreude ist nur von kurzer Dauer, da das Herrenhaus von hunderten Raben, Krähen und Dohlen belagert wird. Ei, Ei, Ei. Vorab gibt es einen Pluspunkt für die Aufmachung des Buches, insbesondere für die kleinen Zeichnungen und das Cover. Ein facettenreicher Mystery-Roman mit einem Hauch Familiendrama, der vom Prolog an eine gnadenlose Spannungskurve aufbaut, die für ein paar Kapitel zwar ebenfalls rasant abnimmt, aber dann wieder rasend schnell an Fahrt aufnimmt. Die Handlung wird aus den Perspektiven einer handvoll Charaktere erzählt. Zu Anfang betrachtet man das Geschehene aus den Sichtweisen von Jeremy und Nolan, bis irgendwann Helen (Jeremy\'s Exfrau) hinzukommt und ihre zwei Cent in den Pot wirft, aber es gibt leider keine Vogelperspektiven (verzeiht mir diesen kleinen Witz). Was mich teilweise gestört hat, worüber man aber gut und gerne hinwegsehen kann, ist der Sprachgebrauch an einigen Stellen. So wirkt beispielsweise das Wort \"ersaufen\" an einer höchst dynamischen und spannenden Stelle irgendwie krampfhaft platziert. Ab einem gewissen Punkt in der Geschichte wird plötzlich ein ganz anderer Ton angeschlagen. Die Motive der Charaktere ändern sich, sie werden lebendiger und gewinnen an Tiefe, bisherige Eindrücke werden entweder bestätigt oder widerlegt, selbst Täter- und Opferrollen sind erstmal nicht mehr eindeutig identifizierbar. Fazit: Von Rabenvögeln, Pechvögeln und Leuten, die einen Vogel haben ... oder mehrere. Rabenauge ist definitiv ein interessantes Buch, das mit seinen genannten Stärken durchaus zu glänzen weiß und mehrere schöne Lesestunden mit sich bringt.
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